Frauenpower in der IT-Branche

Sie sind nun seit drei Monaten ein Teil von TELCAT - Sind Sie gut angekommen?

Angekommen nicht, nein - das kann man nicht sagen. Ich bin noch dabei. Es gibt so viel Neues zu entdecken und es gibt viele komplexe Themen, in die man sich erst einmal reindenken muss. Was ich aber sagen kann: Ich wurde sehr herzlich empfangen und nach wie vor sind alle freundlich, offen und hilfsbereit.

Gab es bereits besondere Momente oder Erfahrungen bei TELCAT?

Als extrem positiv empfinde ich die Offenheit & die Veränderungsbereitschaft. Das ist wirklich enorm… Es gibt allerdings auch negative Eindrücke. Z. B. die Integration von Systemen, Software etc. muss im Betrieb unbedingt vorangebracht werden.

Welche Ziele haben Sie für die nächsten fünf Jahre mitgebracht?

Mein Ziel für 2021 ist es, die moderne Personalarbeit umzusetzen, Systeme wahrzunehmen und auch zu nutzen. Unsere Personalentwicklung soll zeitgemäß gestaltet und TELCAT als Unternehmung positiv und attraktiv dargestellt werden.

Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar.

 

Neben Ihren Projekten im Bereich Personalmanagement widmen Sie sich sozialen Projekten, insbesondere in Indien. Wie verlief Ihre bisherige beruflichen Laufbahn?

Das mache ich sehr gerne. Nach meinem Abitur ging es erstmal rund 600 km Richtung Norden. Ab nach Hamburg! Dort habe ich eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Nach meinem Abschluss begann ich dann Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Sozialmanagement zu studieren.

Durch meine Familie, insbesondere durch meinen indischen Vater, bin ich sehr geprägt worden, was globale Themen angeht.

Mein Vater kam 1957 von Indien nach Deutschland. Nach Beendigung seines beruflichen Lebens hat er eine Stiftung gegründet, die Jungen aus ökonomisch schwachen Familien in Indien unterstützt. Es ging darum, dass diesen Jungen, Bildung ermöglicht wird. Angefangen vom Schulgeld über Schulessen bis hin zum Schulweg, der sich in Indien nicht immer einfach gestalten lässt. Der größte Bewegwunsch meines Vaters war es, diesen Jungen Bildung zu ermöglichen, die er selbst genossen hat. Und das macht er bis heute. Nur leider zwingt Corona ihn hierzubleiben. Im Normalfall ist mein 88jähriger Vater einmal im Jahr Vor-Ort, um sich zu vergewissern, dass die Hilfe dort auch ankommt.

Ich habe mich seinerzeit gefragt: Wieso denn nur die Jungen, was ist mit den Mädchen? Auf meine Initiative hin werden seitdem auch Mädchen in Ihrer Schulbildung bis hin zum Collegeabschluss unterstützt.

Ein Familienmitglied ist bislang immer einmal im Jahr dort gewesen, um nach dem Rechten zu sehen.

Und wissen Sie, was mit einem passiert, wenn man wieder zu Hause ist oder zurück im Unternehmen? Der Blickwinkel auf verschiedene Dinge verändert sich total. Man ist dankbar, für dass, was man hat. Und das ist mir wichtig. Ich bin sehr bodenständig und immer auf dem Teppich geblieben…

Mit welchen Charaktereigenschaften würden Sie sich beschreiben?

Ich würde mich als nahbar und vertrauenswürdig, respektvoll und auf alle Fälle als sehr gradlinig beschreiben.

Abseits vom Beruflichen – was sind Ihre Interessen?

Momentan lässt sich die Frage sehr einfach beantworten: Ein Haus an der Ostsee bauen.


Bereichsleiterin Personal: Sunita Mitter

Sunita Mitter

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